Dienstag, 18. Dezember 2012

Ist das alles was du kannst?





Du hattest mich im ersten Moment. Du warst so stark, fordernd, unberechenbar und wusstest was du wolltest. Du wolltest mich.

Du warst der erste Mann bei dem ich mich sicher gefühlt habe. Ich wusste keiner konnte mir etwas tun, dafür würdest du schon sorgen. Deshalb verliebte ich mich in dich.

Ich habe alle alten Brücken niedergebrannt, für dich – das konnte ich!

Die ersten Lügen erkannte ich, ich wollte sie nicht sehen. Ich sah dich hinter deinen Lügen – das konnte ich.

Als du mir das erste Mal wehgetan hast und danach vor mir kniend um Verzeihung gebettelt hast, verzieh ich dir – das konnte ich.

Als sich die ganze Welt gegen dich verschworen hat, habe ich mich vor dich gestellt. Ich habe für dich gelogen, dich beschützt und dich verteidigt – das konnte ich.

Ich habe dir das wichtigste Geschenk der Welt gemacht. Zwei Mal – Das konnte ich.

Ich habe deine Demütigungen ertragen – das konnte ich.

Ich habe jahrelang mit deinen Lügen gelebt, das Wohl unsere Familie über meins gestellt und still alles erduldet, was du mir angetan hast – das konnte ich.

Ich habe, nachdem du mir meinen letzten Stolz und meine letzte Hoffnung genommen hast, meine Tränen versiegen lassen und habe mich selber verleugnet – das konnte ich.

Irgendwann, als meine ganze Welt zusammen gebrochen ist, wegen dir und ich mir selber nicht mehr in die Augen sehen konnte bin ich endlich gegangen – das konnte ich.

Jetzt stehst du vor mir, mit erhobener Faust, drohst mir und fragst mich „Ist alles was du kannst?“

Ja! Das ist alles was ich kann. Das und noch so viel mehr und ich bin stolz darauf. Stolz auf alles was ich kann.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Sockine oder "Die Waschmaschine frisst keine Socken!"




 

Jamie steht in seinem Zimmer und denkt „den zweiten Socken find ich nimmer“

Er sucht hier und er sucht da, der Socken ist einfach nicht mehr da.

Kenny kommt zu Ihm hinein und sagt :“ das kann doch gar nicht sein! Auch von mir fehlt ein zweiter Socken, oh man so geht das schon seit Wochen“.

Auch Mike guckt ganz verzweifelt drein, in der  Schule immer der mit zwei  verschiedenen Socken zu sein, das ist nicht Cool und geht nicht klar, das alle lachen ist nicht wunderbar.

Das Brüderteam berät sich nun, was sollen wir dagegen tun? Wer klaut die Socken immerzu die Frage lässt uns keine ruh. Ein Plan muss her und das geschwind, bevor das noch alles ein böses Ende nimmt. 

Die Brüder legen sich des Nachts auf die lauer und beobachten sie Sache genauer. Ein bisschen Angst ist wohl dabei und plötzlich hören sie einen Schrei.

Es ist Jamie der Schreit ganz atemlos:-„ guckt genau hin, was sehe ich bloß“? Alle Augen wandern zu der Stelle wo sich plötzlich in aller schnelle, etwas hinterm Schrank versteckt. 

Die Kinder nehmen allen Mut zusammen. Mike sagt:“ Bei 3 nehmen wir das Ding gefangen“ Sie stürzen sich auf es und finden kaum halt, doch es ist Kenny der es fest in seine Hände krallt.

„Zu Hilfe, Zu Hilfe“ was macht Ihr denn da. Ihr hättet mir eine Wimper abgebrochen um ein Haar! Und meine Nase geprellt das habt Ihr auch,! Ich frag mich wie seit Ihr denn drauf?

Die Brüder sehen sich verständnislos an, was ist das für ein ding was auch noch Reden kann? Der Kopf ist so klein, der Bauch ist so rund und es hat einen riesigen roten Mund

Die großen Augen, die sind schön, aber so was haben Sie noch nie gesehen.


Mike der spricht jetzt ganz Ritterlich:“ Nun du Ding nun haben wir dich. Wenn du uns weiter unsere Socken klaust dann sperren wir dich ein und lassen Dich nie mehr raus! Leg dich bloß nicht mit uns an, du wirst schon sehen was ich kann.


Ganz leise hören sie Ihre Stimme:“ Oh bitte Nein, ihr könnt doch nicht so gemein zu mir sein! Ich bin doch Sockine kennt Ihr mich nicht? Ich tue doch auch nur meine Pflicht. Ich habe Hunger immerzu mein Bauch knurrt und nur durch eure Socken gibt er ruh. 

Uns zu ärgern und zu triezen das soll deine Pflicht hier sein? Fragt Kenny das Sockinelein, wir suchen uns wegen Dir hier dumm das nehmen wir dir ziemlich krumm! 

Sockine fängt jetzt an zu weinen und das irritiert die drei kleinen. Die Tränen laufen aus den Augen, die Brüder können es kaum glauben doch die  Sockine hier so weinen zu sehen, das lässt Ihr Herz schmelzen und sie lassen  sie gehen.

Seit diesem Moment Ihr ahnt es bestimmt trägt bei den Urbis jedes Kind mit stolz auch zwei verschiedene Socken, da können die anderen zicken und bocken. Die Brüder wissen warum sie das machen und manchmal ganz leise hören sie ein lachen….Ich glaub es kommt aus der Sockenbox,. ihr glaubt es wohl kaum aber es stimmt wohl doch!

 

Ende!


Copyright aus "Kabischubi und die Herzsteine" ISBN-10: 3943596036 Kabischubi

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Miras Reise zu den Sternen

Das Bild ist copyright by @cookikruemel


Mira stand allein im Garten. Es war Nacht und sie sah in den Himmel, an dem Millionen von Sternen hingen. Sie stand schon sehr lange hier. „Wenn ich doch nur zu den Sternen gehen könnte“, dachte sie. Sie hatte es sich schon so oft gewünscht. „Ich würde mir den schönsten aussuchen und ihm meinen größten Wunsch zuflüstern. Er würde in Erfüllung gehen, denn wenn man den Sternen etwas zuflüstert, dann können sie zaubern.“ Die Sterne machen Wünsche wahr. Das hatte Mira von ihrer Großmutter gelernt. Sie sagte immer „Mira, wenn du nicht mehr weiter weißt, dann flüstere den Sternen deinen Wunsch zu, dann geht er in Erfüllung. Du musst nur daran glauben.“ Aber Miras Großmutter hatte Mira nicht erzählt, wie man zu den Sternen kommt. Wenn sie den Wunsch von hier unten nach oben rufen würde, dann wäre es ja kein flüstern mehr. Es wäre lautes Schreien und durch schreien geht ganz sicher kein Wunsch in Erfüllung. Das war Mira klar.

Sie musste etwas unternehmen, das fühlte sie. Also ging sie ins Haus, zog ihre Jacke über und ihre Schuhe an und trat durch die Haustür auf die Straße.

„Wo willst du denn um diese Uhrzeit hin?“ hörte sie eine Stimme. Sie sah sich um und erkannte Nelo. Nelo war ein Freund. Mira kannte ihn schon eine ganze Weile und er schien gerade auf dem Nachhauseweg zu sein. Sie lächelte. „Ich bin auf der Suche nach einem Weg zu den Sternen“, sagte sie und blickte beschämt zu Boden, weil sie sicher war, dass Nelo sie auslachen würde. „Einen Weg zu den Sternen, ja?“, fragte er. „Nun, da trifft es sich ja gut, dass ich gerade nichts anderes vorhabe und dich begleiten kann. Du brauchst schließlich jemanden, der auf dich Acht gibt, oder?“ Mira sah verwundert zu Nelo hoch und ihre Augen lächelten ihn an. „Eigentlich kann ich gut auf mich selber aufpassen, aber wenn du gerne möchtest, dann darfst du mich gerne begleiten“.  Die beiden gingen los und wanderten in die Nacht hinein.

Sie gingen lange Zeit schweigend nebeneinander her. Irgendwann fragte Nelo: „Was genau möchtest du denn bei den Sternen?“ Mira antwortete leise: „Ich möchte ihnen meinen Wunsch zuflüstern, denn wenn man den Sternen einen Wunsch zuflüstert, dann geht er in Erfüllung.“ Nelo blieb stehen und  sah Mira an. „Was ist den dein Wunsch, den du den Sternen zuflüstern möchtest?“  Mira drehte sich zu Nelo um und sah ihn an. „Ich wünsche mir Saros Liebe“, antwortete sie leise. „Die ganze und hundertprozentige Liebe. Kein Vielleicht und kein Vor und Zurück. Ich wünsche mir, dass er erkennt, dass er und ich zusammen gehören.“  Mira schwieg wieder und Nelo sah die Tränen in ihren Augen. Er ging einen Schritt auf sie zu und nahm Mira sanft in die Arme. Er wusste um die Geschichte zwischen Mira und Saro. Saro, der Mira zwar liebte, aber sich nie ganz zu ihr bekennen konnte. Der mal da war und dann wieder ging. Der immer zwischen seinen Empfindungen hin und her sprang und Nelo wusste auch um die Liebe, die Mira für Saro empfand.

Nelo hielt Mira fest im Arm und streichelte ihren Kopf. Nach einiger Zeit küsste er ihre Stirn und leise sagte er: „Wenn dieser Wunsch so wichtig für dich ist, dann ist es mir eine Ehre, dich auf dem Weg zu den Sternen zu begleiten, damit sie ihn dir erfüllen können.“ Er streichelte ihr die letzte Träne von der Wange, nahm ihre Hand und sie gingen weiter.

Irgendwann wurden sie müde. Nelo zog seine Jacke aus und breitete sie unter einen Baum aus. Die beiden legten sich darauf. Nelo zog Mira an sich und wärmte sie, damit sie nicht frieren musste. Sie schlief bald ein, jedoch Nelo blieb wach um auf sie aufzupassen. Als es hell wurde öffnete auch Mira wieder ihre Augen und sah Nelo lächelnd an. „Hast du nicht geschlafen?“, fragte sie. Er schüttelte den Kopf. „Ich werde uns etwas zu essen suchen und du machst jetzt die Augen zu“, befahl Mira. „Du hast auf mich aufgepasst und jetzt passe ich auf dich auf!“ Sie knuffte ihm liebevoll in die Seite, stand auf und suchte für die beiden Früchte. Nelo schlief während dessen.

Später gingen sie weiter und kamen zu einer großen Scheune. „Von dem Dach der Scheune wäre ich den Sternen schon etwas näher“, überlegte Mira. „Dann versuche doch zu springen.“ Nelo und lächelte Mira an. Miras Zweifel standen ihr ins Gesicht geschrieben. „Mach dir keine Sorgen, Mira“, beruhigte Nelo sie. „Wenn es schief geht, dann bin ich hier unten und fange dich auf.“

Mira nickte und die beiden setzten sich mit dem Rücken an die Scheunenwand und warteten erneut auf die Dunkelheit, damit Mira das Ziel vor Augen hatte, wenn sie sprang.

Die beiden sprachen über viele Punkte in ihrem Leben. Sie redeten über ihre Kindheit, Freundschaft und Liebe. Nelo fragte: „Was ist es, was dich so sehr lieben lässt?“ Mira dachte lange nach. „Wenn Saros mir sagt, dass er mich vermisst, dann geht es mir gut. Dann vergesse ich wie traurig ich bin, wenn er nicht bei mir ist. Wenn er bei mir ist, dann habe ich weniger Angst. Ich habe oft Angst, Nelo, und ich habe vor vielem Angst, aber wenn er da ist, dann habe ich keine Angst, dann fühle ich mich sicher.“ „Hast du denn jetzt Angst Mira?“ fragte Nelo. „Nein“, antwortete sie. „Jetzt habe ich keine Angst.“

Also es dunkel wurde, machte Mira sich an den Aufstieg. Stufe für Stufe kletterte sie die Leiter empor. Als sie auf dem Dach angekommen war und hinunter sah, schluckte sie. Es war höher, als es von unten ausgesehen hatte. Aber die Sterne erschienen ihr ein kleines Stück näher.

„Denk nicht darüber nach!“, rief Nelo von unten. „Mach es einfach! Ich bin hier, habe keine Angst!“  Mira wich ein paar Schritte zurück, sah hoch zu den Sternen, nahm Anlauf und rannte auf das Ende des Scheunendachs zu. Sie sprang. Aber schon einen Augenblick später merkte sie, dass sie anfing zu fallen. Mira schrie laut und kniff die Augen zusammen. Sie wusste, dass sie gleich hart aufschlagen würde. Doch der erwartete starke Aufprall blieb aus. Mira öffnete die Augen und sah in die lächelnden Augen von Nelo. Er hatte sie sanft aufgefangen. Mira Herz schlug wie verrück. „Wir müssen uns wohl einen anderen Weg zu den Sternen suchen, oder?“, lächelte er und Mira nickte ihm dankbar zu.

Auch in dieser Nacht wachte Nelo über Miras Schlaf und als sie morgens die Augen öffnete küsste sie ihm aus Dankbarkeit die Stirn, nickte ihm zu und er schlief, während sie etwas Essbares für sie Beide suchte.

An diesem Tag kamen sie nach langer Wanderung an eine tiefe Schlucht, die zwei Täler trennte. „Wir müssen bestimmt hinüber ins andere Tal, um den Weg zu den Sternen zu finden“, sagte Mira. Nelo nickte. „Schau, dort drüben liegt über der Schlucht  ein umgestürzter Baumstamm . Wir müssen nur hinüber balancieren.“, sagte Nelo und wies mit der Hand Richtung Osten. Die beiden gingen zu dem Baumstamm, der aus der Nähe viel dünner wirkte als von weitem und Mira fragte: „Meinst du, dass er uns halten wird?“ Nelo nickte. „Er wird uns halten, wenn du daran glaubst. Hab keine Angst, ich bin bei dir. Siehe nicht nach unten. Siehe nur hinüber auf das andere Tal. Der Weg ist unwichtig. Sieh auf dein Ziel.“ Mira machte den ersten Schritt auf dem Stamm und dann noch einen und noch einen. Ihr Blick war fest auf das gegenüberliegende Tal gerichtet. Nelo ging dicht hinter ihr. Der Stamm stöhnte unter der ungewohnten Last. Plötzlich hörte sie ein Geräusch unter sich. Mira erschrak und blickte hinab. Das Geräusch kam von einem kleinen Ast, der von ihren Schuhen losgetreten worden war und während des Fallens gegen herausstehende Felsen prallte. Als Mira in den Abgrund sah, fühlte sie wie ihre Angst sie lähmte. Sie geriet ins Wanken, rutschte mit den Füßen ab und verlor den Halt. In letzter Sekunde ergriff Nelo ihren Arm, zog sie zurück, nahm sie auf seine Arme und trug sie den Rest des Weges über den Stamm.

Auf der anderen Seite setzte er sie vorsichtig ab. Mira weinte. „Wenn du mich nicht gehalten hättest, dann wäre ich in den Abgrund gestürzt, Nelo. Ich weiß gar nicht, wie ich dir danken kann.“  Er antwortete: „Ich habe dir doch versprochen auf dich aufzupassen. Du musst mir nicht danken, denn wenn dir etwas passieren würde, dann wäre ich nicht mehr glücklich.“ Er streichelte ihr die Tränen von der Wange und hielt sie im Arm.

Sie gingen weiter. Tag um Tag und suchten nach einen Weg zu den Sternen.  Am achten Tag setzte sich Mira auf einen großen Stein und schüttelte den Kopf. „Vielleicht gibt es gar keinen Weg zu den Sternen, Nelo.“ „Wenn du das glaubst, dann wird es stimmen, aber wenn du daran glaubst, dass wir den Weg finden, dann hast du auch recht“, antwortete er. „Ich meine damit, dass genau das passieren wird, an das du glaubst. Egal ob es etwas Gutes oder etwas Schlechtes sein wird.“ Mira verstand ihn. „Glaubst du, dass wir einen Weg zu den Sternen finden werden?“, fragte sie leise. „Aber natürlich, Mira. Wir werden für dich einen Weg zu den Sternen finden!“  Mira sah Nelo lange an und dann glaubte sie es auch wieder.

An diesem Abend lagen beide wieder auf Nelo’s Jacke und blickten in den Sternenhimmel. „Warum ist Saro nicht immer bei dir, Mira?“  Mira schwieg eine Zeit lang, dann antwortete sie:  „Er weiß oft nicht, was er fühlt. Einen Tag weiß er, dass er mich liebt und bei mir sein möchte und an einem anderen Tag, da weiß er es nicht und geht einfach. Er weiß viele Dinge nicht und grübelt dann sehr lange. Saro erklärte mir, dass er dann gar nichts fühlt, dass er dann nicht einmal sich selber fühlt.“ Mira schluckte die Tränen hinunter und fuhr fort: „Vielleicht bin ich es gar nicht Wert von ihm geliebt zu werden. Vielleicht habe ich ihn ja gar nicht verdient?“  Nelo setzte sich auf. „Höre mir einmal zu Mira. Ich werde nicht über Saro urteilen, denn ich kenne ihn nicht gut genug, aber eine Sache kann ich dir ganz sicher sagen. Du bist es absolut Wert geliebt zu werden. Für all das was du bist. Für deine tiefen Gefühle, für deinen Mut, diesen Weg auf dich zu nehmen und für deine Tapferkeit einen Menschen zu lieben, der sich selber leider nicht genug liebt, als das er verstehen könnte, dass ein anderer es tut.“ Mira sah Nelo fragend an. „Du denkst, das ist der Grund? Du denkst Saro liebt sich selber nicht?“ Nelo nickte und lächelte Mira an. „Ja, ich denke, genau das könnte der Grund sein, zumindest glaubt er nicht an sich, da bin ich mir sicher. Jetzt schlafe, denn morgen werden wir den Weg zu den Sternen finden.“ Mira schloss ihre Augen und sie glaubte Nelo. Morgen würden sie den Weg zu den Sternen finden.

Als Mira am nächsten Morgen wach wurde rieb sie sich verwundert die Augen. Nelo hatte aus Ästen, Federn und Bändern etwas gebastelt, das wie zwei Flügel aussah. „Was ist das?“, fragte sie verwundert. „Das ist dein Weg zu den Sternen Mira. Ich habe mir eine Lösung gewünscht und hier ist sie. Es ist nämlich so, dass, wenn gar nichts mehr hilft, eine Sache immer funktioniert. Und das ist sich etwas wünschen, etwas  aus tiefstem Herzen wünschen.

Mira sprang auf. Nelo legte ihr die Flügel um. „Hebe deine Arme auf und nieder, Mira“, sagte Nelo. Sie tat es einmal , zweimal und dann immer schneller und plötzlich lösten ihre Füße sich vom Boden. Mira stieg in die Lüfte immer höher und höher. „Es funktioniert, Nelo! Ich fliege, ich fliege.“ Nelo lachte.

Mira flog tatsächlich. Sie schlug mit ihren Flügeln so fest sie nur konnte, aber da sie nicht sonderlich stark war, ging ihr bald die Kraft aus und sie ließ sich erschöpft zu Boden gleiten.  „Deine Idee ist wunderbar, Nelo, aber ich werde den Weg bis zu den Sternen nicht schaffen. Ich habe dafür nicht genügend Kraft, sie sind einfach zu hoch.“ Traurig streifte sie sich die Flügel ab. Sie war verzweifelt. Ihr Ziel war so nahe, aber doch wieder nicht erreichbar.

Beide schwiegen lange. Dann legte Nelo sich auf die Jacke und schlief. Er schlief bis es Nacht wurde. Als alle Sterne gut zu sehen waren stand er auf und streifte sich selber die Flügel über. „Klettere auf meinen Rücken, Mira. Ich werde dich zu den Sternen fliegen.“ Mira stand auf und als sie vor Nelo stand, sah er ihr fest in die Augen. „Versprich mir, dass du daran glaubst, dass wir es schaffen. Versprich mir, dass du keine Sekunde daran zweifeln wirst.“ Mira nickte. „Wie könnte ich nicht an dich glauben, Nelo? Du hast mich aufgefangen, gehalten, beschützt und mehr an mich geglaubt, als ich es selber tat. Ich glaube an dich!“ Mira glaubte so fest an Nelo, wie sie nie zuvor an jemanden geglaubt hatte. Vorsichtig stieg sie auf seinen Rücken und hielt sich fest. Nelo schlug mit den Flügeln und zusammen stiegen sie empor in die Höhe, hinauf zu den Sternen.

Mira wusste, wie anstrengend es für Nelo war. Sie hörte ihn stöhnen, aber sie wusste, dass er es schaffen würde. Nelo flog höher und höher. Es war nichts mehr zu hören, als das stetige Flügelschlagen und der Atem von Nelo.

Nach einiger Zeit wurde es heller um die Beiden und ein wunderschöner Stern war direkt vor ihnen zu sehen. Nelo flog auf ihn zu und landete vorsichtig auf einem Zacken. Erschöpft sagte er: „Geh jetzt alleine weiter und lass dir deinen Wunsch erfüllen. Ich muss mich ausruhen, damit ich uns später wieder zurück bringen kann.“ Mira streichelte seine schweißnassen Haare, küsste ihn auf die Stirn und ging zur Mitte des Sterns. Nelo’s Tränen sah sie nicht.

Als Mira in der Sternenmitte angekommen war, spürte sie eine wohltuende Wärme in sich und ein Glücksgefühl, wie sie es vorher noch nie erlebt hatte. Dann hörte sie eine sanfte Stimme: „Wie schön, dass endlich einmal wieder jemand den Weg zu uns gefunden hat. Wir hatten lange keinen Besuch mehr. Ihr Menschen wisst wohl nicht mehr, wie der Weg zu uns Sternen ist, oder? Dabei ist es so einfach.“ Mira nickte. „ Ja, du hast Recht. Wir Menschen haben vergessen wie einfach es ist, den Weg zu euch zu finden. Dabei sind es nur zwei Dinge, die man tun muss.  Wünschen und glauben.“  „Genau Mira, das ist der Weg zu den Sternen und der Weg zu allem was wirklich wichtig ist. Erkenne, was du dir wirklich wünschst und glaube daran und vor allem glaube an dich! Halte Dich an Menschen, die genauso an dich glauben und es gut mit dir meinen.  Es ist so einfach, wenn man es endlich begriffen hat!“

Mira setzte sich hin und dachte nach. „Erkenne was du wirklich willst und glaube an dich und die Menschen, die es gut mit dir meinen“. Dieser Satz hallte in ihrem Kopf. Sie wiederholte ihn immer und immer wieder. Nach einiger Zeit erhob sie sich. „Danke lieber Stern, ich habe keine weiteren Wünsche mehr. Meinen größten habe ich durch diese Reise erfüllt bekommen.“  Der Stern war nicht verwundert. Er lachte leise in sich hinein.

Mira ging zurück zu Nelo, der sich inzwischen erholt hatte. Er sah sie fragend an. Mira ging auf ihn zu und küsste ihn. Dieses Mal nicht auf die Stirn, sondern auf den Mund .“Hast du dir gar nichts gewünscht“? fragte er. Mira lächelte Nelo an und sagte: „Alles, was ich mir jemals gewünscht habe steht direkt vor mir. Ein Mensch, der mich hält, wenn ich falle, der mich trägt, wenn ich das Ziel aus den Augen verliere und jemand der an mich glaubt, wenn ich es selber nicht kann.“ Nelo nahm Mira in seine Arme und hielt sie lange fest. Irgendwann lösten sie sich voneinander und  Mira kletterte erneut auf seinen Rücken. Nelo und Mira glitten sanft und langsam zurück auf die Erde.

An diesem Abend leuchteten die Sterne heller, als an den Abenden davor.  Sie waren glücklich, dass endlich wieder jemand erkannt hat, dass das Wichtigste auf der Welt das Wünschen und der Glaube ist.

 
Ende


Einen ganz lieben Dank an @cookikruemel, die nach meinem Aufruf, wer mir ein Bild zu der Geschichte zeichnet, sofort losgelegt hat. Genau das ist es, was ich an Twitter so liebe. Danke <3 (Wenn ihr auf das Bild klickt, dann kommt ihr auf ihren Blog)

Freitag, 9. November 2012

Ich brauche keinen Mann.....


 
 
Ich brauche keinen Mann, der mir ständig erzählt wie toll ich bin.

Ich brauche keinen Mann, der 24 Stunden um mich rum ist.

Ich brauche keinen Mann, der sein Leben nach mir ausrichtet.

Ich brauche keinen Mann, der mein Leben für mich regelt.

Ich brauche keinen Mann, der für mich die Erde neu vermisst.

Ich brauche keinen Mann, der mich mit Geschenken überhäuft.
 
Ich brauche nur einen Mann, der mich sieht, so wie ich wirklich bin und an mich glaubt, der mich so küssen kann, dass die Welt stehen bleibt und ganz klar sagt „Das ist mein Mädchen!"

Samstag, 27. Oktober 2012

Es kann natürlich sein….




Es kann natürlich sein, dass es dein Humor ist, der mich zum Lachen bringt.
Es kann natürlich sein, dass es die Art ist, wir du mir zuhörst wenn ich rede.
Es kann natürlich sein, dass es deine Augen sind,  wie du mich ansiehst, wenn ich bei dir bin.
Es kann natürlich sein, dass es deine Hände sind, die mir die Haare aus dem Gesicht streichen.
Es kann natürlich sein, dass es deine Lippen sind, wenn sie meine küssen.
Es kann natürlich sein, dass es deine Worte sind, die mich anders erreichen, als die von anderen Menschen.
Es kann natürlich sein, dass es das alles ist.
Aber es kann nicht sein, dass es nichts ist, denn du schaffst es, dass mein Leben besser ist, seit dem du da bist.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Unsere Lichtung




Du nahmst meine Hand und ich ließ es zu,
warum weiß ich nicht, denn es war nicht richtig und doch war es das richtigste der Welt.
Wir gingen diesen Weg ein Stück zusammen,
wenn du gestürzt bist habe ich deine Wunden geküsst,
wollte ich umkehren, dann hast du mich sanft festgehalten.


Du hast meine Welt komplett gemacht und den Teil in mir gefüllt, denn ich mein Leben lang suchte.
Es gab Tage, da dachten wir, wir können fliegen,
dann zogen deine Fesseln so fest an dir, dass wir beide zu Boden stürzten.

Irgendwann standen wir auf dieser Lichtung,
und ließen den Regen in unser Gesicht fallen,
du hast mich festgehalten. Ich war sicher bei dir und du warst sicher bei mir. Für diesen einen Moment.

Aber du konntest die Fesseln nicht lösen und wir wussten dass sich unsere Wege trennen müssen.
Wir lachten obwohl wir weinten und rissen uns auseinander.

Jetzt  laufen wir alleine, jeder für sich. Meistens halten ich mich gut, nur wenn ich unbeobachtet bin, höre ich kurz auf zu atmen, weil ich Angst habe, dass mein Herz sonst zerreißt.

Manchmal bin ich auf unserer  Lichtung
und erkenne deine Zeichen, denn auch du kehrt immer wieder dorthin zurück.
Vielleicht komme ich irgendwann nicht mehr, weil ich aufgehört habe an dich zu glauben und erkenne, dass du niemals den Mut haben wirst, mit mir neue Wege zu finden.
Vielleicht aber komme ich morgen, treffe dich dort, befreit, ohne deine Ängst und mit all dem Mut, der in dir steckt und du nimmst meine Hand und wir können endlich unseren Weg gehen.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Ich schaff das schon...



Ich brauche keinen der mich hält, wenn ich falle.

Ich brauche niemanden, der meine Tränen wegküsst.

Ich brauche keinen, der mich auffängt.

Ich brauche keinen, der mir sagt, dass alles gut wird.
 
Ich brauche keinen der zu mir steht.
 
Ich brauche keinen der mir kraft gibt, wenn ich nicht weiter weiß.
 
Ich brauche keinen....
 
Ich bin doch stark, ich schaff das schon.....ich schaff das schon...ich schaff das schon

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Wirklichkeitsworte



Gesucht, gefunden, gesehen, getroffen, getrunken, gehalten, gesagt, geheimniss, geholfen, gefangen, geschunden, getreten, gefesselt, geliebt, gebunden, gelogen, gegangen, gefallen, gestorben, geschlossen...

Ich habe keine Worte mehr für dich....

Ich bin froh, dass ich nicht Du bin...



 
 
Höre auf dich wieder und wieder in mein Leben zu drängen,
belästige mich nicht mehr mit deinen negativen Gedanken, die du selber nicht verstehst.
Verwirre mich nicht mit deinen Gefühlen, zu denen du doch nicht stehen kannst.
Erwarte nicht mehr, dass ich der Anstoß deiner Lügen bin.
Ich will keine Geheimnisse mehr mir dir haben und vor allen will ich kein Geheimnis mehr sein.
Wage es nie wieder meinen Namen und das Wort Liebe in einem Satz zu nennen und erkenne endlich dass dein krankes Spiel jeden in deiner Umgebung krank macht.
Doch bedenke vor allem eins. Du Spielst mit  den Gefühlen von Menschen.
Wenn es also stimmt, dass jeder zurückbekommt, was er verursacht, dann bin ich froh, dass ich nicht du bin!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Kein letzes farwell


 
Selbst wenn die Sonne sich um die Erde drehen würde,
die Hölle einfriert und Satan anfängt mit den Engeln Blumenkränze zu binden,
wenn Füchse Jäger schießen und alle Uhren gleichzeitig stehen bleiben,
wenn alle Menschen fliegen können und die Blumen in die Erde wachsen,
wenn die Regenbögen nur noch Pink sind und wir auf Wolken Schlittschuh laufen,
selbst wenn das alles passiert, wirst du mich nie wieder halten dürfen.
Denn du hast jedes Recht verspielt und endlich habe ich erkannt wie wenig Wunder du mir gebracht hast.
Du bekommst kein letztes farwell, auch kein Leb wohl, erst recht keinen letzten Kuss, ich bin froh, dass es grade noch für Mitleid reicht.

Weil du es nicht kannst...

 
 
Ich weiß was du fühlst…
Ich weiß wie du denkst…
Ich weiß wonach du dich sehnst…
Ich weiß wie du liebst…
 
 
Doch du kannst danach nicht handeln, du kannst danach nicht sprechen und du kannst danach nicht leben und nimmst das Risiko in Kauf , nur weil du meinst es nicht zu können, mich dadurch für immer zu verlieren....

Freitag, 5. Oktober 2012

Herrin der Lage



Als du mir gegenüber gesessen hast, da wusste ich was ich wollte. - Ich bin doch auch nur eine Frau.
Ich malte mir alles in den kleinsten Details aus.Entkleidete dich in meinem Kopf Stück für Stück, danach mich selber und setzte mich einfach langsam auf deinen Schoß.
Ich brachte dich sanft aber fordernd um den Verstand und du bewegtest dich unter mir, so wie es mir gefällt. Ich war Herrin der Lage.
Während meines Kopfkinos lächelte ich dich an und trank meinen Kaffee.
Ich hatte alles im Griff, bis du mich geküsst hast.
So war das nicht geplant...


Donnerstag, 4. Oktober 2012

Alt


Ich bin oft wie ein kleines Kind, lachend, froh und voller Farbe.

Ich bin oft wie ein Teenager, schwärmend, fantasievoll und verrückt.

Ich bin oft wie eine Frau. Voller Tatendrang, Eifer und Mut.
 
Manchmal aber bin ich alt. Geistig und Körperlich. Alles ist zu viel. Ich ruhe mich aus.

Manchmal ist das das beste Alter, denn nur hier höre ich auf mich. Ich passe auf mich auf und komme zur Ruhe. Ja, manchmal bin ich gerne Alt!

Wenn du dich ändern willst...


Lass sie doch reden über dich. Lass sie doch ihren Meinung über dich haben. Lass sie doch denken was sie wollen.

Aber lass nicht zu, dass was sie reden dich treffen kann, lass nicht zu, dass ihre Meinung zu der deinen wird und ihre denke dich in dem beeinflusst was du wirklich bist.

Denn du bist einer der liebevollsten und ehrlichsten Menschen auf der Welt und wenn du dich wirklich ändern willst, dann versprich mir, dass du niemals anders wirst, denn ich liebe dich nicht obwohl du so bist, wie du bist, sondern weil du bist wie du bist!

Du entscheidest!


Es tut sich wiedermal ein Abgrund auf.
Er ruft nach dir.
Arme strecken sich dir aus der Tiefe entgegen.
Sie wollen dich hinab ziehen.
Zurück in die Ängste.
Hinein in die Trauer.
Wieder einmal in den seelischen Tod.
Schaffst du es dieses mal hineinzusehen, dich umzudrehen und lächelnd den
Weg zurück ins Leben zu gehen?
Du entscheidest!

Umgedreht


 
So viele Jahre haben wir gekämpft.
Rücken an Rücken.
Unschlagbar und Unbesiegbar.
Du und ich gegen den Rest der Welt.

Plötzlich drehten wir uns um.
 
Von nun an kämpften wir gegeneinander
und unsere Waffen waren stärker als jemals zuvor.

Mein Wunsch


Ich wünsche mir, dass ich die Frau bin, die du in der Vergangenheit vermisst hast, obwohl du sie nicht kanntest.

Ich wünsche mir, dass ich die Frau bin, ohne die du in der Gegenwart nicht mehr Leben willst.

Ich wünsche mir, dass ich die Frau bin, die dir endlich die Angst vor der Zukunft nehmen kann.

10.000 Tage

http://www.fotograf-hamburg.org/

10.000 Tage

 

Es gibt 10.000 Tage die zum Lachen sind, die uns glücklich machen und zum strahlen bringen.

Dann gibt es auch mal einen Tag für das Weinen.

Einen Tag für das Gefühl, enttäuscht zu sein und auch für das Resignieren.

Für das erkennen und die Erkenntnis schlauer zu sein als gestern.

Für das Erlebte zu verstehen und seine Sterne zum hundertsten Mal neu zu ordnen.

Für Gedanken, die man nicht denken sollte.

Und Gefühle, die man nicht auslöschen kann.

Einen Tag zum Kraft sammeln.

Dann stürzen wir uns wieder in das Leben, weil es nur nach vorne und niemals zurück geht.

Verfallen


Verfallen

Keiner kann Gefühle lenken. Sie kommen und gehen, wie sie wollen.

Du kannst versuchen, sie aufzuhalten, aber du wirst scheitern.

Du kannst versuchen, deiner Vernunft zu folgen und es wird dir eine Zeit lang gelingen, aber am Ende werden die Gefühle immer stärker sein als du.

Keiner kann seine Gefühle verstecken. Irgendwann werden sie dich aus deinem Innersten heraus überfallen und du wirst nicht dagegen ankommen.

Gefühle sind die stärkste Macht, die es gibt, stärker als die Menschen, stärker als du und ich.

Auch du bist ihnen verfallen

Seelenband

 
Seelenband

Ich habe nicht gemerkt wie du es um mich legtest.

Ich wollte mich niemals binden.

Ganz langsam zog es sich zu.

Du zogst es um mein Herz und um meinen Körper.

Irgendwann aber wurde mir klar, dass du noch viel mehr gebunden hast.

Du hast meine Seele gebunden.

Unwiderruflich und nicht zu lösen schlingt sich nun das Seelenband von deiner Seele zu meiner und macht beide dadurch vollkommen.

Liebe fragt nicht!


Liebe fragt nicht

 

Kein Mensch muss sich für verlorene Liebe entschuldigen.

Kein Mensch muss sich für gefundene Liebe rechtfertigen.

Liebe nimmt, Liebe gibt und Liebe fragt nicht.

Dazu hat sie jedes Recht der Welt.

Du


Du

Du setzt mir Trolle auf die Schulter und auf meine Hüften.

Du malst mir das Gesicht der Fantasie auf meinen Rücken.

Du küsst mir Feen entlang meiner Beine und streichelst mir die schönsten Traumwesen auf den Rest meines Körpers.

Ich empfange dich dafür mit allen Farben der Welt und schenke dir Geborgenheit, die man nur finden kann in einem Menschen, der einem so nah ist, als würde man sich selber berühren.

Wenn es nur....


Wenn es nur...

Wenn es nur mein Körper wäre, der dich vermissen würde.

Wenn es nur meine Haut wäre, die nach deinen Händen schreit.

Wenn es nur meine Lippen wären, die sich nach deinen Küssen sehnen.

Wenn es nur meine Ohren wären, die deine Stimme brauchen.

Wenn es nur meine Fantasie wäre, die durch deine beflügelt wird.

Wenn es nur mein Herz wäre, dass mit deinem im gleichen Takt schlägt.

Wenn es nur meine Seele wäre, die in deine sieht.

Wenn es nur, wenn es nur.

Doch so ist es nicht...

Wieder ich!


Wieder Ich

Du hast mich immer in Frage gestellt.

Deine Worte zählten und ich musste sie sprechen.

Irgendwann wusste ich nicht mehr welche deine waren und welchen meine sind.

Ich wurde blind, stumm und taub.

Ich habe angefangen für dich zu lügen und belog doch nur mich selber.

Als ich eines Tages meine Augen im Spiegel sah erkannte ich mich selber nicht mehr.

Doch diese Augen schrien mich und befahlen mir, dass ich rennen muss.

Und ich rannte.

Ich rannte fort von dir.

Ich ich rannte zu mir zurück.

Jetzt bin ich wieder da.

Es hat mich fast zerstört aber ich habe es geschafft.

Ich bin ohne Dich und dadurch endlich wieder ich.

Die Suche


Die Suche

Du suchst dich schon dein ganzes Leben.
In Wahrheit hast du dich doch längst gefunden. Nur etwas fehlt. Doch dieses Stück wirst du so nicht finden, denn manchmal führt die Suche nach sich selber oder dem Teil das noch fehlt ganz einfach über einen anderen Menschen.